Aussegnungshalle

Die Aussegnungshalle bildet die Spange zwischen dem altem und neuem Friedhof. Der Grundriss entwickelt sich aus dem "Weg des Toten" bis zur Grabstätte:
Ort der Ankunft - Bringen des Sarges über einen geschützten Hof

Totenhaus - als Ort der Aufbewahrung und Aufbahrung

Ort der Stille - im Raum der Abschiednahme mit angrenzendem

Trauerhof - (individuelle Abschiednahme, Begegnung mit dem Pfarrer,....)

Ort der Gemeinschaft - Aussegnungshalle für die gemeinsame, öffentliche Abschiednahme 

Der überdachte Vorplatz markiert den Ort der Weiterreise für den Toten zu seiner Grabstätte. Der Grundriss wirkt sehr introvertiert, erst in der Aussegnungshalle zeigt sich seine  Offenheit. Die Halle ist zum Friedhof komplett verglast mit Blick auf das Wasserbecken und den Friedwald. Zwischen Innen und Aussen ist jetzt ein fliessender Übergang gegeben. Im Totenhaus fehlt der direkte Ausblick nach aussen, der Abschiedsraum ist zum Trauerhof orientiert. Hier kann in Stille vom verstorbenen Menschen Abschied genommen werden. 

Sonstiges:  ArGe mit WBI Mainz