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Wohnheim mit Tagesförderstätte,
Flammersfeld 2.Preis Erweiterung Comenius-Schule Tagesförderstätte mit
Diagnosezentrum,
Neuwied 1.Preis Neubau einer
Aussegnungshalle, Frei-Weinheim
Verbandsgemeinde Kaisersesch.
2.Preis Erweiterung Adolf-Reichwein-Schule,
Limburg, 2. Preis Evangelisches Gymnasium
Bad Marienberg (08-2005) | |
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Neubau Wohnheim mit Tagesförderstätte,
Flammersfeld (2000)
2. PreisBeurteilung des Preisgerichtes:
Die verschiedenen Funktionsbereiche haben eigenständige Eingänge, die den Einzelhauscharakter unterstreichen und wegen ihrer Anordnung zum zentralen Erschließungshof eine optimale Orientierung erhalten. Positiv ist die Abstufung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freiflächen.
Die Anordnung mehrer Baukörper, die platzbildend um einen Erschließungshof gruppiert sind, wird positiv bewertet; ebenso die Öffnung dieses Hofes zum Ort hin. Die klare Trennung der Erschließung für Fußgänger und Fahrzeuge ist konsequent und hilfreich.
Die Anordnung der Tagesförderstätte in Verbindung zum Therapiebereich ist positiv, ebenso die Anbindung zum südlichen Freiraum.
Eine optimale Verbindung stellt die Raumgruppe Technik - Küche - Gemeinschaftsraum - Andienung - Foyer dar. Sie lässt gute Arbeitsabläufe zu.
Der Gedanke, die Wohn-Essbereiche multifunktional als Bindeglied der Untergruppen zu nutzen, wird positiv bewertet.
Positiv zu bewerten sind die wohlproportionierten Baukörper und ihre Anordnung zueinander. Die einladenden Fassaden weisen auf ein modernes Wohnen hin.
Die Anlage stellt eine gute Verbindung sowohl zur Werkstatt als auch zum Ort dar. |

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Neubau Tagesförderstätte mit
Werkstatt für Behinderte und
Förderzentrum, Neuwied (2001)
1. Preis
Beurteilung des Preisgerichtes:
Im Rahmen der städtebaulichen Einbindung besticht der Entwurf dadurch, dass er eine Brücke zwischen der kleinteiligen Wohnbebauung an der Ostseite des Grundstückes und der großflächigen Bebauung der Wandplattenfabrik an der Nordseite des Grundstückes schlägt. Die Gebäude fügen sich harmonisch in das vorhandene Bild ein.
Besonders erwähnenswert ist, dass der Verfasser die auf dem Gelände befindliche Villa in seiner Konzeption mit einbezieht, sowie das am südlichen Rand gelegene Feuerwehrhaus.
Der Baukörper präsentiert sich überwiegend als eingeschossige Bauweise. Eine große innere Erschließungsstraße trennt den Bereich in eine Werkstattzone im südlichen Teil, sowie eine Zone für die Tagesförderstätte und das medizinisch-therapeutische Institut im nördlichen Teil. Ein reizvolles Wechselspiel zwischen bebauten und unbebauten Flächen führt dazu, dass alle Räumlichkeiten gut belichtet sind. Dies wird dadurch verstärkt, dass die Belichtungsflächen nach Osten und Westen ausgerichtet sind.
Der Haupteingang ist großzügig gestaltet und klar gegliedert. Die inneren Erschließungswege sind kurz und an ihren jeweiligen Endpunkten belichtet. Sie weisen je nach Funktion angemessene Breiten auf. Auch durch die gute innere Erschließung wird dem Kriterium der Wirtschaftlichkeit des Gebäudes Rechnung getragen. Die gewünschte Verflechtung der Innenräume und der Hofsituation mit dem Freiraum sollte bei der weiteren Bearbeitung besondere Beachtung finden.
Das geforderte Raumprogramm wird gut eingehalten. Der Entwurf überzeugt insbesondere auch durch seinen sehr günstigen Anteil von Verkehrsflächen. Bezüglich des Brutto-Rauminhaltes ist dieser Entwurf ebenfalls sehr günstig. Das geforderte Raum- und Funktionsprogramm ist eingehalten. Die Zuordnung der Funktions- und Therapieräume ist in sich stimmig. Das gesamte Gebäude ist behindertengerecht. Dies wird speziell durch die überwiegend eingeschossige Bauweise realisiert.
Der vorgelegte Entwurf ermöglicht ein kostengünstiges Bauen. Weiterhin ist zu erwarten, dass die Gebäudebetriebskosten günstig sein werden.
Entsprechend ihrer Funktion wurden die verschiedenen Räume adäquat entwickelt. Besonders hervorzuheben ist, dass durch die Zuordnung von Glasflächen und Grünflächen ein Wohlfühlcharakter zu erwarten ist. Dadurch wird speziell dem Therapieziel voll Rechnung getragen.
Der vorliegende Entwurf erfüllt in hervorragender Art und Weise die vorgegebene Auslobung. Die Kriterien der Behindertenfreundlichkeit, die Orientierung im Gebäude, Ermöglichung des Begegnungsverkehrs, Trennung von Material- und Personenwege sind in diesem Entwurf vorbildlich. |

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Verbandsgemeindeverwaltung
Kaisersesch (2005),
2.PreisDer beschränkte Wettbewerb NEUBAU DER VERBANDSGEMEINDEVERWALTUNG KAISERSESCH wurde im Juli 2005 entschieden.
Die Aufgabe bestand aus der Planung einer Verbandsgemeindeverwaltung mit Ratssaal, Bürgerbüro und Tourismusbereich.
Unser Büro belegte den 2. Platz. |
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Evangelisches Gymnasium
Bad MarienbergDie Aufgabe bestand in der Planung eines Gymnasiums, in dem eine räumliche Trennung der Bereiche LERNEN UND BESINNUNG einerseits, SINNLICHE UND KÖRPERLICHE ERFAHRUNG andererseits anzustreben war.
Die Umsetzung dieser Forderung erfolgte über einen u-förmigen Baukörper, der höhengestaffelt analog zur vorhandenen Geländesituation in die Topographie eingebunden wurde.
Die beiden Bereiche sind räumlich klar getrennt; durch die Gebäudeformation wird Zusammengehörigkeit vermittelt.
Innenhöfe in beiden Bereichen schaffen den gewünschten Raum zum Erleben der Stille und der Inspiration. Die Höfe können je nach Wunsch Ruhezonen aber auch Freiräume für schulische Aktivitäten sein.
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| BENDER - HETZEL - PLANUNGSGESELLSCHAFT MBH 09-2010 |
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